Wieso bloggt hier eigentlich keine Sau mehr?


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Wieso bloggt hier eigentlich niemand? Der letzte Beitrag ist zwei Monate alt und das ist auch noch geteilter Content – von nem anderen Blog. Los, faules Schwein, hau mal rein! Jaha, aber… ach, vergesst es. Ich hab in letzter Zeit im Hintergrund an ein paar Sachen rumgefummelt, solange da aber noch nix in trockenen Tüchern ist und wirklich passiert, will ich euch damit nicht langweilen.

Heute muss ich mir aber mal die Zeit nehmen und euch meine Notizbuch-Abhängigkeit offenbaren und erzählen, was sonst noch so im Netz los war.

Notizbücher

Eine kleine Auswahl, die immer griffbereit im Wohnzimmer rumsteht.

Es ist hinlänglich bekannt, dass alle Autoren, Blogger und kreative Köpfe, ständig alles notieren. Hierzu benötigen wir ein buntes Potpourri an Notizheften, Notizbüchern, Hardcover, Softcover, liniert, kariert oder blanko. Ach ja, verschiedene Papierqualitäten spielen auch ein Rolle, das würde hier aber ein wenig ausufern ;) Ich möchte euch jedoch, nachdem ich euch eine kleine Auswahl gezeigt habe – die hier ständig rumfliegt, von meinem Gewinn erzählen, den ich gestern in der Post hatte.

Mein erstes Notizbuch.

Mein erstes Notizbuch.

Doch machen wir erst mal den Abriss. Eins meiner ersten Notizbücher ist so ein rotes A5 Ding, mit karierten Seiten und einem Einband aus Pappe. Man darf die Seiten nicht überdehnen, sonst löst sich die Verleimung und die Seiten fliegen raus. In diesem Buch schlummert eine Geschichte, an der ich schon viele Jahre schreibe. Da kleben Bilder von schönen, furchteinflössenden oder verlassenen Orten drin, die mich inspirieren und mich daran erinnern, wie es weitergehen sollte. Das alte Ding halte ich mit einem Lesezeichen zusammen, welches oben ein Gummi hat und man es um den Einband schlagen kann. Mega praktisch! Schade, dass man die nicht immer und überall kaufen kann.

HEMA

HEMA oder Vatikan, scheiß egal!

HEMA oder Vatikan, scheiß egal!

Immer und überall, während andere sich Eis kaufen, einen neuen Lippenstift oder Duschgel, stehe ich in bei den Schreibwaren. Das heißt übrigens nicht, dass ich kein Duschgel konsumiere! Das is hier nur kein Beauty- oder Test-Blog ;) Sogar im Vatikan habe ich mir einen Blog gekauft, kam auch nur knapp über 6€, mit dem Decken-Fresko der Sixtinischen Kapelle. Is übrigens nicht so beeindruckend, wie ich erhofft hatte :( Ich hab n heimliches Foto gemacht. Hoffentlich klingelt gleich nicht der Papst bei mir, Kaffee is alle.

HEMA - eine große Liebe

HEMA – eine große Liebe

Ganz fürchterlich unkontrolliert und fast schon peinlich hysterisch, werde ich im HEMA Shop. Nope, das is hier nicht von denen gesponsert, leider. Ein Autor wirft schnell mal Ideen in den Müll. Das heißt nicht, dass das Notizbuch vernichtet wird. Nein. Es wird an die Seite gelegt und ein neues muss her. Da kann es sich keiner leisten, ständig ein neues Moleskine oder Leuchtturm1917 auszupacken. Also kommt das meiste von meinem Zeug aus dem HEMA Onlieshop. Ich bestell da z.B. immer diesen 3er Pack A6 Hefte, liniert. Das auf dem Bild oben, liegt zum Beispiel immer auf meinem Wohnzimmertisch.

AVERY

Notizbücher

Notizen, Notizen, Notizen

Der kleine Kollege links, mit den Fettflecken, ist immer ein meiner Arbeitstasche dabei – oder wenn ich Lesungen etc. besuche. Dementsprechend klein ist auch schon der Bleistift, den ich mit rumschlöre. Daneben seht ihr noch ein sehr praktisches Teil! Ein A5 Softcover von Avery Zweckform. Da habt ihr graue Seiten, mit weißen Linien. So übermüden die Augen nicht so schnell, das Papier kratzt überhaupt nicht und es kommt einem der teureren Kollegen sehr nahe! Hinten ist auch eine Tasche aufgeklebt, es hat dieses „berühmte“ Gummi rundherum einen Stifthalter. Aber es ist lange nicht so kostspielig ;)

MYNOTES

Notizbücher

Man vergesse das ansprechende Design nicht!

Das mit dem Gummi machen mittlerweile schon viele Hersteller nach. Ich finde das wirklich ungemein praktisch. Bei den günstigen Dingern halten die Stifthalter oft nicht viel aus, dann schmeiss ich den Stift einfach zwischen die Seiten und schließe das Gummi. Das beult zwar das Notizbuch aus, aber in der Firma reicht mir das. Wichtig ist, wenn ich mir privat welche kaufe, dass sie mir gefallen. Da ist es mir egal, ob es eine No-Name-Marke ist, wie das links von den Beatles – oder von z.B. myNotes, die viel Wert auf Design legen und ihre Bücher mit niedlichen Kleinigkeiten versehenen. Bei dem myNotes sind mir die Abstände zwischen den Linien nur etwas zu groß, um es für ein „Geschichten-Projekt“ zu nutzen. Es wäre unfassbar schnell voll. Aber es eignet sich gut für Notizen, auf die man öfter mal zurückgreifen muss.

MOLESKINE

Notizbücher Hobbit Moleskine

Mein Hobbit Moleskin. Da ist der Nerd in mir durchgedreht!

Natürlich besitze ich auch ein Moleskine. Man kann doch sonst gar nicht mitreden, so unter coolen Autoren und kreativen Köpfen ;) Das Rindlerwahn Notizbuch hab ich bei einem Autorentreffen bekommen. Ronny Rindler ist Schreibcoach und da war ich letzten Sommer auf nem Tagesseminar in Hamburg. Interessant fand ich hier, dass es eigentlich total simpel ist. Weiße Seiten, ein paar einleitende Worte und gedruckt bei Books on Demand in Norderstedt. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, aber so kann sich jeder natürlich fix selber Notizbücher designen.

Bei dem Hobbit Moleskine ist einfach mein Nerd Verstand durchgedreht! Weit, weit vor dem Film, konnte man das schon bei Moleskine vorbestellen. Und ich musste natürlich zuschlagen. Totales Opfer. Ja, definitiv ist es hochwertiger als ein billiger Kollege. Der Einband fühlt sich schon besser an. Auf dem Cover ist Smaug eingeprägt, hinten in der Tasche ist eine Landkarte und das Gummi, sowie Lesezeichenbändchen, sind farblich natürlich perfekt abgestimmt. Aber der Preis! Huiuiui.

LEUCHTTURM1917

Leuchturm 1917, die "Android" Version der Notizbücher.

Leuchturm1917, die „Android“ Version der Notizbücher.

Doch es gibt ja noch „die deutsche“ Moleskine Variante, die Notizbücher von Leuchtturm1917. Im November hatte ich auf der Leuchtturm Facebook Seite an einem Adventskalender Gewinnspiel teilgenommen. Man sollte in ein paar Worte fassen, was eine beste Freundin ausmacht. Gewinnen konnte man zwei pinkfarbene A5 Notizbücher und auf einem waren die Worte „Beste Freundin“ geprägt. Wie ihr an dem Bild oben seht, hab ich gewonnen ;) Es ist aber immer noch eingepackt. Das Buch hat so viele Seite, da will ich nicht irgendeinen Scheiß reintrödeln, nur um es unbedingt zu benutzen.

Es wird der Moment kommen, da werde ich wissen, wenn es an der Zeit ist.

Für meinen Rom Trip im März hatte ich mir ein Leuchtturm1917 A5 Softcover gekauft. Ich hatte online ein wenig herumrecherchiert  und immer wieder fiel bei Reisetagebüchern das Wort Leuchtturm. Es ist wirklich strapazierfähig. Der Kuli scheint leicht durch und die Linien sind für meine Handschrift fast schon etwas zu eng aneinander. Auch mit Tasche, Lesebändchen und Gummi versehen, hält es alles gut zusammen. Ich hab sau viel Zeug hineingeklebt, es gerollt, einen Stift zwischen die Seiten geschmissen, tausend Mal was nachgeschlagen und es hält wie Superkleber! Eine Sache stört mich jedoch immer noch, was ich beim Kauf völlig ignoriert hatte, der Geruch. Viele Leute haben in Online-Reviews den Geruch bemängelt und ich dachte mir „Ihr habt doch n Knall … Fischgeruch, ihr Trottel!“ Ausgepackt und aufgeschlagen, verströmten die Seiten einen starken, eigenartigen Geruch. So starkt, dass mir nach den ersten Seiten sogar ein klein wenig schlecht wurde.

Ich hab das dann bei Leuchtturm auf der FB Seite erfragt und dort wurde erklärt, dass das am Kleber und dem schnelle Einschweißen liegt, aber verfliegen würde. Da ich zum Glück noch Zeit hatte, habe ich das Buch also einen Monat gelüftet. Jeden Tag ein paar Seiten umgeblättert. Der Geruch verflog. Nicht komplett. Die Social Media Manager der FB Seite hatten mir sogar Ersatz angeboten, aber da ich ja schon im November eins gewonnen hatte … ich wollte eben nicht wie ein Schnorrer aussehen! Seit Ende März lag es nun rum, gerade hab ich es noch mal aufgeschlagen, der Geruch ist wieder stärker geworden, leider. Ich benutze Softcover sehr gerne für meine täglichen Notizen. Egal ob beruflich oder privat. In dem Bereich werde ich also wohl noch weiter testen müssen.

Doch kommen wir nun endlich zu meinem Gewinn, so 1200 Wörter später *fuck* ich alte Labertasche.

DIY TÜDDELKRAM

Notizbuch von Tüddelkram

Tada! Ein DIY, leider nicht von mir ;)

Das ist es! Das wollte ich euch schon am Anfang erzählen und hab mir das Hirn blutig und die Finger fusslig getippt. Hoffentlich lest ihr überhaupt bis hier?! Hübsch seht ihr heute aus. Eure Haare liegen fantastisch. Nur mal so nebenbei.

Zurück zum selbstgemachten Journal von Tüddelkram

Vor ein paar Tagen bin ich, in einer der tausend „Link-Schleuder-Gruppen“, mal wieder über Janina’s Blog gestolpert. Janina macht viel Do it yourself Zeug und upcycling. Ich zerbreche immer alles, knicke es kaputt oder schneide irgendwas schief ab. Aber Janina, die hat’s drauf.

Sie verloste in ihrem Blog das oben gezeigte A5 Journal. Mit selbstzugeschnittenen Seiten, einem selbstgebauten Stiftehalter und so vielen kleinen Zusatzideen, dass ich es unbedingt haben musste. Mein Hirn setzte wieder aus, meine Pupillen verkleinerten sich, ich bekam Gänsehaut und legte die Schokolade beiseite. Oh ja, konnte es selbst kaum glauben!

Also tat ich, was ich dafür tun musste.

Nun hab ich es!

Samstag war es in meinem Briefkasten. Wunderschön, gut durchdacht, mit viel Liebe zum Detail gestaltet – und jetzt meins :D

Janina bindet die Bücher selbst. Ich hab keine Ahnung wie man das nennt, aber sie hat da so eine kleine Maschine, die das super erledigt.

Das Notizbuch im Notizbuch

Das Notizbuch im Notizbuch

Ne sehr geile Idee fand ich die 140 linierten und 40 blanko Seiten. So bleibt wirklich Spielraum für kreative Ideen, in Wort oder Zeichnung. Getrennt sind sie durch ein eine selbstgenähte Plastiktasche und einer farbigen Seite aus dickerem Papier. In der selbstgenähten Tasche ist ein kleineres Notizbuch, welches auch noch mal verziert wurde. Da steckt so viel Liebe im Detail!

Noch ne Tasche mit Überraschungen!

Noch ne Tasche mit Überraschungen!

Und nach der letzten blanko Seite kommen noch mehr Überraschungen! Noch eine kleine Plastiktasche, mit farblich passenden Lesezeichen und selbstgefalteten Umschlägen, befüllt mit kleinen Memo-Karten und Anhängern. Auch beim Verpacken hatte Janina sich viel Mühe gegeben und ich hab den „Tüddel*Kram“ Anhänger vorsichtig aufgeknotet und mir aus dem Band ein Lesezeichen gebaut. So kann ich jetzt nie vergessen, wer das mal zusammengetüdelt hat, wenn ich in zwei bis drei Jahren senil und vergesslich werde. Das kann in meinem Alter schon mal passieren ;)

Alles in allem versuche ich Janina zu überreden, die Dinger irgendwo zum Kauf anzubieten. Ich hätte gerne noch eins, wo ich meine gesammelten Rezepte vernünftig eintragen kann. Ich verschenke gerne solche Unikate, denn einen Gutschein von Douglas schafft jeder Affe. Ich mag individuelle Dinge, nur bedeuten sie auch immer scheiß viel Arbeit. Warten wir’s ab.

Ich feiere jetzt erst mal meinen Gewinn weiter!

Und ihr erzählt mir doch mal bitte in den Kommentaren, wo ihr eure Notizbücher kauft und welche. Ich kann einfach nicht genug davon bekommen ;)

Danke euch und Tüdelü,

Unterschrift Petra auf weiß

 

11 Gedanken zu “Wieso bloggt hier eigentlich keine Sau mehr?

  1. Geleck soviele…boah, ich habe nur 2 und bin schon fast überfordert damit und vergesse rein zuschreiben *gg*
    Na da bin ich mal gespannt was du im Hintergrund für Sachen treibst ;-)
    LG Tanja

    Gefällt 1 Person

  2. Hey Petra,

    ja Notizbücher sind was feines. Ich steh aber auch immer gerne vor Füllern O.O
    Ich kauf die Dinger mittlerweile (zum Glück muss ich ja sagen) nicht mehr so häufig wie früher. Hab noch einige leere hier rum liegen.
    Ich kaufe/habe gekauft immer die, die mir gut gefallen haben. Das war auch schon mal in so billig-1€-Läden oder so, hauptsache die sahen hübsch aus :D

    Ach vielen Dank, übrigens dass du bemerkt hast, wie toll meine Haare heute liegen! :D

    LG
    DarkFairy

    Gefällt 1 Person

  3. Mein Notizbuch ist von Midori aus Japan und ich liebe es heiß und innig – besonders wegen dem ganzen Schnickschnack, den man sich dazu bestellen kann: durchsichtige Reißverschlusstüten z.B. Und mit diesem Gummibandsystem kann man alles mögliche an Papier verwerten.
    LG
    Sabienes

    Gefällt 1 Person

  4. Ich liebe Notizbücher irgendwie auch, benutze sie aber tatsächlich selten ^^
    Das vollste was ich habe ist ein A6 Büchschen auf der Arbeit in dem Tipps und Tricks über die verschiedenen Programme stehen, die ich nutzen muss – oder auch kleine Anleitungen zu den Dingen die einfach nur selten vorkommen.
    Letztens habe ich noch 3 mini Paperblanks bekommen – was schreibe ich da nur rein? Vielleicht Geschenkideen? Vielleicht einfach Einkaufszettel? Hmm… mal sehen.

    Dein Gewinn ist der Hammer! Sicherlich ist es auch zeitaufwändig sowas zu erstellen aber zum Verschenken an Süchtige genau richtig – sowas liebe ich, es ist einfach viel persönlicher und einzigartig.

    Liebe Grüße,
    Annika

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  5. Pingback: Buchbinden zum Welttag des Buches 2016 – mit Giveaway | Mein Blog – meine Gedankenfürze

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