Die BĂ€ren sind los

 

„DIE BÄREN SIND LOS!!“, schrie Ansgar durch das Zirkuszelt. Panik breitete sich unter den Statisten aus. Die HochseilkĂŒnstler verzogen sind auf das Drahtseil, die Clowns versteckten sich mit 25 Leuten und 50 ĂŒbergroßen Schuhen in einem Mini, die Pudel auf den EinrĂ€dern gaben Hackengas und brausten davon.

Nur einer stellte sich den BÀren. Der unerschrockene Tiger-BÀndiger Graf von Burg Klippenbrecher. Seine Peitsche im Anschlag, den typischen Tiger-BÀndiger-Klappstuhl in der anderen Hand, pirschte er sich mit erhobener Brust Richtung Hinterausgang, wo er ein bÀrenknurren vernahm.

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Ich sehe was, was du nicht siehst.

„Mama! Maaaamaaaa! Ich sehe was, was du nicht siehst“, schallte es unten aus der KĂŒche, wĂ€hrend ich einmal in Ruhe meine GeschĂ€fte im Badezimmer erledigen wollte.

„Maaaaamaaaa! Ich sehe was, was du nicht siehst“, donnerte es wieder hoch.

Ich rollte mit den Augen und pustete mir den Pony aus dem Gesicht, wĂ€hrend ich vertrĂ€umt auf meine BlĂŒmchen-Unterhose an meinen Knöcheln starrte.

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Wo ist Edgar?

Wo ist Edgar (1)

Am 08.08.2015 traf ich mich mit 2 Autorenkolleginnen zu unserem ersten „BASS“-Treffen. Worum es da genau geht, könnt ihr gerne hier noch mal nachlesen.

Die Aufgabe

Ziehe ein Bild aus einem verdecktem Stapel Karten und schreibe 20 Wörter dazu auf, die dir zu diesem Bild einfallen.

Ich zog eine WĂŒste und meine 20 Wörter seht ihr unten auf dem Bild.

WĂŒrfle zwei Emotionen anhand einer Liste und entscheide dich fĂŒr eine. 

Sandra hatte, nach Rollenspiel-Art, verschiedene Emotionen perfekt durchnummeriert und unterteilt. So hatte ich „befriedigt“ und „alamiert“ und entschied mich fĂŒr letzteres.

Butte bei die Fische

Schreibe 2 Seiten, der Ort auf dem Bild darf nicht genannt werden, beschreibe das GefĂŒhl, benenne es aber nicht. Zeit: nicht viel!  Weiterlesen

Die VerÀnderung

Die VerĂ€nderung„Du schaffst das Vivien, du bist verdammter Life Coach! Es ist dein Job, andere Leute aus aussichtslosen Situationen herauszumanövrieren. Jetzt denk nach. Jetzt betrifft es dich selbst. Was wĂŒrdest du dir selbst raten?“, „Was mĂŒsstest du an der Situation Ă€ndern, damit sie zu deiner Zufriedenheit entspricht?“

Ich dachte nach. Ruckelte wieder an den Fesseln, die sich in das Fleisch meiner Handgelenke gruben. Immer noch fest.

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Darf ich mich vorstellen? Geralds Sofa, angenehm!

Geralds Sofa

Oh, was passiert nur mit mir? Gerade hatte ich noch in der Wohnung von Gerald gestanden. Es kam mir vor, als wÀren etliche Jahre ins Land gezogen. Aber so lange konnte es noch nicht her sein. Ich bin zwar schon ziemlich durchgesessen, aber eigentlich kann man mich noch gut nutzen, dachte sich anscheinend auch die Person, die mich gerade in ihr Auto lud.

Gerald, wie ich ihn vermisse. Viele Jahre stand ich in seiner gerĂ€umigen 2 Zimmer Wohnung. Als die Cops ihn abfĂŒhren, waren wir eine zeitlang alleine, der Wohnzimmertisch, der Fernseher, das BĂŒcherregal und ich. Aus der KĂŒche konnte man die anderen SchrĂ€nke hören, aber gesehen hab ich sie nie. Wir fragten uns, was los war?! Eines Tages öffnete sich die WohnungstĂŒr und wir dachten schon, Gerald wĂ€re zurĂŒck. Doch es war nur der schmierige Hausverwalter. Gerald und er hatten sich oft gestritten! Gerald wĂŒrde zu viel MĂŒll fĂŒr einen Menschen alleine verursachen und die Nachbarn beschwerten sich ĂŒber komische GerĂŒche.  Weiterlesen